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Anna Schöningh, MEd.
Psychotherapeutin in Ausbildung
unter Supervision - Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Form der Psychotherapie. Sie geht davon aus, das alles, was ein Mensch im Laufe seines Lebens erlebt, sieht, fühlt, denkt oder durchmacht, Spuren hinterlässt. Diese Erfahrungen prägen, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen, wie sie fühlen, denken und in bestimmten Situationen reagieren.

So entstehen im Laufe des Lebens Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Viele davon haben einen guten Grund. Sie haben dabei geholfen, Herausforderungen zu bewältigen, Sicherheit zu finden oder mit schwierigen Situationen umzugehen. Oft waren sie genau das, was in diesem Moment gebraucht wurde. Mit der Zeit verändern sich jedoch die Lebensumstände. Was früher hilfreich war, passt nicht immer zum heutigen Leben. Manche Muster unterstützen weiterhin, andere können dazu führen, dass Stress, Unsicherheit oder wiederkehrende Belastungen entstehen.

Genau hier setzt die Verhaltenstherapie an. Sie richtet den Blick auf die Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die häufig unbemerkt im Hintergrund wirken. Gemeinsam wird betrachtet, wie sie entstanden sind, welche Funktion sie bisher erfüllt haben und ob sie für die aktuelle Lebenssituation noch hilfreich sind.

Dort, wo bisher hilfreiche Strategien nicht mehr gut passen, können Schritt für Schritt neue Erfahrungen gesammelt werden. Dadurch entstehen nach und nach neue Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die besser zur heutigen Lebenssituation passen und den Handlungsspielraum erweitern.

Über meine Arbeitsweise

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, Persönlichkeit und Lebenssituation mit. Deshalb gibt es für mich keine Therapie nach einem festen Schema. Die Verhaltenstherapie bietet eine Vielzahl wissenschaftlich fundierter Methoden. Welche davon zum Einsatz kommen, richtet sich immer nach Ihrem individuellen Anliegen, Ihren Zielen und Ihrer aktuellen Lebenssituation.

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation und Ihr Anliegen in Ruhe kennenzulernen. Gemeinsam entwickeln wir ein Verständnis dafür, was Sie belastet, welche Zusammenhänge Ihr Erleben beeinflussen und welche Stärken und Ressourcen Sie bereits mitbringen. Auf dieser Grundlage formulieren wir Therapieziele und planen die nächsten Schritte.

Im weiteren Verlauf der Therapie sammeln wir Schritt für Schritt neue Erfahrungen, die Veränderungen ermöglichen. Dabei überprüfen wir regelmäßig, was sich bereits verändert hat, welche Herausforderungen noch bestehen und wie der therapeutische Weg an Ihre aktuelle Situation angepasst werden kann.
Mir ist wichtig, Sie dort abzuholen, wo Sie gerade stehen – mit all Ihren Gedanken, Gefühlen und Themen. Die Therapie orientiert sich an Ihrem individuellen Tempo und daran, was Sie im jeweiligen Moment brauchen.

Ich verstehe Psychotherapie als einen gemeinsamen Prozess, der von Offenheit, Transparenz und Wertschätzung geprägt ist. Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, der für Sie nachvollziehbar ist und zu Ihrer Lebenssituation passt. Denn eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung bildet für mich die Grundlage dafür, dass Veränderung nachhaltig gelingen kann.

Innenansicht des Praxisraums

Wann Psychotherapie unterstützen kann

Psychotherapeutische Unterstützung kann sowohl bei klar benennbaren psychischen Belastungen als auch in Lebensphasen hilfreich sein, in denen sich das eigene Erleben nur schwer einordnen lässt. Nicht immer ist sofort klar, was belastet. Manchmal ist einfach spürbar, dass etwas innerlich viel Raum einnimmt, Kraft kostet oder das Gefühl entsteht, mit bestimmten Gedanken, Gefühlen oder Situationen nicht mehr gut alleine zurechtzukommen.

Nicht jede Belastung braucht sofort einen Namen oder eine Diagnose. Oft reicht das Gefühl, dass etwas anders ist als früher, sich nicht mehr stimmig anfühlt oder sich etwas verändern soll. Genau dort kann Psychotherapie beginnen.

Die Gründe für eine Psychotherapie sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Manche suchen Unterstützung in einer akuten Krise, andere möchten wiederkehrende Muster besser verstehen oder wünschen sich Veränderung in bestimmten Lebensbereichen. Gemeinsam schauen wir, was Sie aktuell beschäftigt und welche Unterstützung für Ihre persönliche Situation hilfreich sein kann.

Wissenswertes zu Therapiethemen

  • Depressive Verstimmungen

  • Ängste, innere Unruhe und Anspannung

  • Stress, Überforderung und Erschöpfung

  • Belastende Lebenssituationen oder persönliche Krisen

  • Selbstwertthemen und innere Unsicherheit

  • Fragen rund um Identität und persönliche Entwicklung

  • Zwischenmenschliche Belastungen und Beziehungsthemen

  • Das Gefühl, innerlich festzustecken oder sich selbst schwer einordnen zu können

Auch wenn Sie Ihr Anliegen noch nicht genau benennen können oder sich in keinem dieser Punkte eindeutig wiederfinden, darf es Platz haben.

Psychische Belastungen betreffen oft nicht nur die betroffene Person selbst, sondern auch das nahe Umfeld. Angehörige tragen häufig vieles mit – Sorgen, Unsicherheiten, Verantwortung, emotionale Belastung und nicht selten auch das Gefühl, stark sein oder „funktionieren“ zu müssen.

Dabei geraten die eigenen Gefühle und Grenzen oft in den Hintergrund. Hilflosigkeit, Überforderung, Erschöpfung, Schuldgefühle oder innere Anspannung können für Angehörige ebenso sehr belastend sein und verdienen ebenso Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Daher richtet sich mein Angebot bewusst auch an Angehörige von psychisch belasteten oder erkrankten Menschen. Auch Ihre Erfahrungen, Fragen, Sorgen und Belastungen dürfen Raum haben.

Ein verantwortungsvoller therapeutischer Prozess bedeutet für mich auch, gemeinsam hinzuschauen, was hilfreich und passend ist.

Sollte sich im Verlauf zeigen, dass ein anderes oder spezialisierteres Angebot sinnvoller wäre, ist es mir ein Anliegen, Sie damit nicht allein zu lassen. Wenn möglich, unterstütze ich Sie dabei, passende weitere Anlaufstellen oder Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Wenn Sie sofortige Unterstützung benötigen

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